Unsere Leistungen

Wähle deine gewünschte Leistung aus, um mehr zu erfahren

Orthesen

Einlagen

Bandagen

Schuhe nach Unfällen

Kompression

Maßschuhe

Diabetikschutzschuhe

Prothetik

Gang- und Laufanalyse

Orthesen

Was ist eine Orthese?

Eine Orthese ist ein orthopädisches Hilfsmittel, das Körperbereiche stabilisiert, führt oder entlastet. Sie unterstützt Gelenke, Muskeln und Bänder dort, wo mehr Halt oder Schutz gebraucht wird.

Wofür?
  • zur Stabilisierung von Gelenken und Körperbereichen
  • zur Entlastung bei Schmerzen, Reizzuständen und Überlastungen
  • zur Führung und Korrektur von Bewegungen und Fehlstellungen
  • zur Unterstützung nach Verletzungen oder Operationen
  • zur funktionellen Versorgung bei Lähmungen, zum Beispiel mit AFO oder KAFO
Unsere Versorgung

Wir nehmen uns Zeit, um genau zu verstehen, was du brauchst und was dich im Alltag belastet. Gemeinsam schauen wir, welche Orthese zu deinem Beschwerdebild passt, passen sie sorgfältig an und erklären dir alles verständlich. So entsteht eine Versorgung, die nicht nur medizinisch sinnvoll ist, sondern sich für dich auch wirklich gut anfühlt.

Einsatzbereiche

Orthesen werden eingesetzt, wenn Körperbereiche gezielt stabilisiert, geführt, entlastet oder korrigiert werden müssen. Sie kommen bei sehr unterschiedlichen Beschwerden und Krankheitsbildern zum Einsatz und können je nach Versorgung ganz verschiedene Aufgaben übernehmen. Dazu gehört nicht nur der Schutz nach Verletzungen oder Operationen, sondern auch die langfristige Unterstützung bei Fehlstellungen, Instabilitäten oder neurologischen Einschränkungen.

Ein häufiger Einsatzbereich sind akute Beschwerden nach Verletzungen. Dazu zählen zum Beispiel Bänderdehnungen, Bänderrisse, Verstauchungen, Überlastungen oder Knochenbrüche. In solchen Fällen helfen Orthesen dabei, betroffene Strukturen zu schützen, Bewegungen gezielt zu führen und die Heilung zu unterstützen. Nach Operationen können sie zusätzlich dabei helfen, Bewegungsabläufe kontrolliert zu ermöglichen oder bestimmte Belastungen zunächst zu begrenzen.

Orthesen werden außerdem eingesetzt, wenn Gelenke dauerhaft instabil sind oder entlastet werden müssen. Das kann zum Beispiel bei Arthrose, Bandinstabilitäten, Reizzuständen oder chronischen Beschwerden der Fall sein. Hier unterstützen sie dabei, Schmerzen zu reduzieren, Fehlbelastungen zu verringern und mehr Sicherheit im Alltag zu schaffen.

Ein weiterer wichtiger Bereich ist die Korrektur von Fehlstellungen. Bestimmte Orthesen können Körperabschnitte nicht nur stützen, sondern auch in eine günstigere Stellung bringen oder Fehlentwicklungen beeinflussen. Das ist beispielsweise bei Fußfehlstellungen, Achsabweichungen oder bestimmten orthopädischen Fehlhaltungen relevant. Je nach Ziel kann eine Orthese korrigierend, führend oder lagernd wirken.

Besonders wichtig ist auch der Einsatz von Orthesen bei neurologischen Erkrankungen und Lähmungen. Wenn Muskeln geschwächt sind oder Bewegungen nicht mehr ausreichend kontrolliert werden können, helfen Orthesen dabei, Funktionen zu unterstützen oder teilweise zu ersetzen. Eine häufige Versorgung ist hier die AFO, also eine Knöchel-Fuß-Orthese. Sie wird vor allem eingesetzt, wenn eine Fußheberschwäche besteht oder das Sprunggelenk beim Gehen mehr Führung und Stabilität braucht. Eine AFO kann helfen, das Gangbild zu verbessern, Stolpern zu reduzieren und mehr Sicherheit bei jedem Schritt zu geben.

Wenn zusätzlich das Kniegelenk mitversorgt werden muss, kommen KAFOs zum Einsatz, also Knie-Knöchel-Fuß-Orthesen. Diese Versorgungen werden häufig bei stärkeren Lähmungen, ausgeprägten Instabilitäten oder komplexeren neurologischen Einschränkungen benötigt. Sie können das Stehen sichern, das Gehen unterstützen und insgesamt mehr Kontrolle über die Bewegung ermöglichen. Gerade bei neurologischen Krankheitsbildern ist eine individuell angepasste Versorgung besonders wichtig, weil Funktion, Muskelkraft und Bewegungsmuster sehr unterschiedlich sein können.

Orthesen können an verschiedenen Körperbereichen eingesetzt werden, zum Beispiel am Fuß, Sprunggelenk, Knie, Rücken, an der Schulter, am Ellenbogen oder an der Hand. Welche Versorgung sinnvoll ist, hängt immer von der Diagnose, dem Beschwerdebild, dem Grad der Einschränkung und dem Versorgungsziel ab. Manche Orthesen sollen vor allem schützen und stabilisieren, andere korrigieren, führen oder verlorene Funktionen im Alltag bestmöglich ausgleichen.

Einlagen

Was sind Einlagen?

Einlagen sind orthopädische Hilfsmittel, die im Schuh getragen werden. Sie können den Fuß stützen, entlasten, führen oder die Druckverteilung verbessern.

Wofür?
  • zur Unterstützung und Entlastung der Füße
  • zur Korrektur und Führung bei Fehlstellungen
  • zur besseren Druckverteilung im Schuh
  • zur Linderung von Beschwerden beim Gehen und Stehen
  • zur positiven Beeinflussung von Knie-, Hüft- und Rückenbelastungen
Unsere Versorgung

Wir schauen uns deine Fußsituation genau an und besprechen, welche Beschwerden dich im Alltag wirklich einschränken. Danach wählen wir die passende Versorgung entsprechend deiner Verordnung aus und achten darauf, dass deine Einlagen nicht nur fachlich sinnvoll sind, sondern auch in deinem Alltag gut funktionieren.

Einsatzbereiche

Einlagen kommen bei vielen Beschwerden und Fehlstellungen des Fußes zum Einsatz. Häufig werden sie verordnet bei Senkfuß, Spreizfuß, Knickfuß oder Plattfuß. Auch bei Fersenschmerzen, Schmerzen im Vorfuß, Überlastungen der Fußsohle oder Beschwerden durch Druckspitzen können sie helfen. Ziel ist es, den Fuß in seiner Funktion zu unterstützen und ungünstige Belastungen zu reduzieren.

Darüber hinaus können Einlagen auch sinnvoll sein, wenn Beschwerden nicht nur direkt am Fuß auftreten. Viele Probleme an Knie, Hüfte oder Rücken hängen mit der Fußstellung und dem Gangbild zusammen. Wenn der Fuß nicht stabil oder nicht achsgerecht arbeitet, kann sich das auf den gesamten Bewegungsapparat auswirken. In solchen Fällen helfen Einlagen dabei, Belastungen besser zu verteilen und die Körperstatik positiv zu beeinflussen.

Einlagen werden außerdem bei sportlichen Belastungen, im Beruf oder bei langem Stehen und Gehen eingesetzt. Menschen, die im Alltag viel laufen oder lange auf den Beinen sind, profitieren oft von einer individuell abgestimmten Versorgung. Auch bei empfindlichen Füßen, Druckstellen oder besonderen Anforderungen an die Dämpfung und Führung können Einlagen eine wichtige Unterstützung sein. Besonders bei Einlagen für Sicherheitsschuhen ist die Materialauswahl besonders wichtig, da deine neue Einlage auch alle Voraussetzungen deines Berufes erfüllen.

Je nach Beschwerdebild gibt es unterschiedliche Einlagenarten. Manche sollen stützen und führen, andere weich betten, entlasten oder Druck umverteilen. Welche Versorgung sinnvoll ist, hängt immer davon ab, welche Beschwerden bestehen, wie der Fuß belastet wird und welche Schuhe im Alltag getragen werden.

 

Bandagen

Was sind Bandagen?

Bandagen sind orthopädische Hilfsmittel aus elastischen oder funktionellen Materialien. Sie unterstützen Gelenke und Weichteile, geben Halt und können helfen, Schmerzen und Schwellungen zu reduzieren.

Wofür?
  • für mehr Halt und Sicherheit bei belasteten Gelenken
  • zur Entlastung bei Reizzuständen und Überlastungen
  • zur Unterstützung bei leichten Instabilitäten
  • zur Linderung von Schmerzen und Schwellungen
  • für mehr Sicherheit im Alltag, Beruf oder Sport
Unsere Versorgung

Wir beraten dich persönlich und schauen genau, welche Unterstützung du brauchst und wie die Bandage getragen werden soll. Dabei achten wir auf den richtigen Sitz, eine angenehme Passform und darauf, dass du dich mit der Versorgung im Alltag sicher fühlst.

Einsatzbereiche

Bandagen kommen häufig zum Einsatz, wenn ein Gelenk Unterstützung braucht, ohne dass die Beweglichkeit stark eingeschränkt werden soll. Typische Versorgungsbereiche sind Knie, Sprunggelenk, Handgelenk, Ellenbogen, Schulter oder Rücken. Dort helfen Bandagen vor allem bei leichten Instabilitäten, Überlastungen, Reizzuständen oder wiederkehrenden Beschwerden.

Viele Menschen tragen Bandagen nach Verletzungen, zum Beispiel nach Verstauchungen, Zerrungen oder Bänderdehnungen. Sie können in solchen Fällen dabei helfen, Sicherheit zurückzugewinnen und den betroffenen Bereich im Alltag oder beim Wiedereinstieg in die Belastung zu unterstützen. Auch nach Operationen oder bei Schwellungen können Bandagen sinnvoll sein, wenn eine gelenknahe Unterstützung gewünscht ist.

Ein weiterer häufiger Einsatzbereich sind chronische Beschwerden wie Arthrose, Sehnenreizungen oder belastungsabhängige Schmerzen. Hier können Bandagen helfen, den betroffenen Bereich zu stabilisieren, das Bewegungsgefühl zu verbessern und den Alltag angenehmer zu machen. Durch ihre komprimierende Wirkung geben sie oft ein besseres Gefühl von Kontrolle und Halt.

Bandagen werden auch im Sport häufig eingesetzt. Dort dienen sie nicht nur zur Unterstützung nach einer Verletzung, sondern auch bei wiederkehrenden Beschwerden oder hoher Belastung. Wichtig ist aber immer, dass die Bandage zum konkreten Beschwerdebild passt und nicht einfach nur „vorsorglich“ getragen wird.

Schuhe nach Unfällen

Was sind Bedarfsschuhe?

Bedarfsschuhe sind orthopädische Schuhversorgungen, die vor allem nach Arbeitsunfällen zum Einsatz kommen. Sie werden dann benötigt, wenn ein normaler Schuh den Fuß nicht mehr ausreichend versorgt und eine angepasste Lösung mit individueller Fußbettung erforderlich ist.

Wofür?
  • zum Ausgleich von Arbeitsunfallfolgen am Fuß
  • für sicheres Gehen bei veränderter Fußsituation
  • zur Versorgung mit B1-, B2- oder B3-Schuhen je nach Bedarf
  • in Kombination mit individueller Fußbettung für mehr Schutz und Funktion
Unsere Versorgung

Wir begleiten dich persönlich von der Auswahl bis zur Anpassung und achten darauf, dass dein Bedarfsschuh dir im Alltag wirklich Sicherheit, Entlastung und ein gutes Gehgefühl gibt

Einsatzbereiche

Bedarfsschuhe spielen vor allem in der Versorgung nach Arbeitsunfällen eine wichtige Rolle. Sie kommen dann zum Einsatz, wenn durch Unfallfolgen Beschwerden, Fehlstellungen, Belastungsprobleme oder funktionelle Einschränkungen bestehen, die mit herkömmlichen Schuhen nicht ausreichend ausgeglichen werden können. Ziel ist es, den Fuß so zu versorgen, dass Schutz, Entlastung, Funktion und sicheres Gehen wieder bestmöglich möglich sind.

Ein Bedarfsschuh ist immer dann sinnvoll, wenn der Fuß nach einem Unfall besondere Anforderungen an die Schuhversorgung stellt. Das kann zum Beispiel der Fall sein bei dauerhaften Formveränderungen, druckempfindlichen Bereichen, Bewegungseinschränkungen, Fehlbelastungen oder veränderten Belastungsverhältnissen. Auch wenn der Fuß mehr Platz, mehr Führung oder eine gezielte Entlastung braucht, kann eine solche Versorgung notwendig werden.

Ein zentraler Punkt bei Bedarfsschuhen ist die Einteilung in drei Bedarfsstufen, je nachdem, wie umfangreich die Versorgung sein muss:

B1 – konfektionierter Schuh mit individueller Fußbettung
Diese Versorgung kommt dann infrage, wenn ein geeigneter Konfektionsschuh grundsätzlich noch getragen werden kann, der Fuß aber zusätzlich eine individuell angepasste Fußbettung benötigt. Ziel ist es, den Fuß besser zu lagern, Belastungen günstiger zu verteilen und Beschwerden beim Gehen zu reduzieren.

B2 – semikonfektionierter Schuh mit individueller Fußbettung
Diese Versorgung ist umfangreicher als B1. Sie wird eingesetzt, wenn ein normaler Konfektionsschuh nicht mehr ausreicht, aber noch keine vollständige Maßanfertigung notwendig ist. Der Schuh bietet mehr Anpassungsmöglichkeiten und wird zusätzlich mit einer individuellen Fußbettung ergänzt, um den Fuß gezielt zu unterstützen, zu entlasten und funktionell besser zu versorgen.

B3 – Maßschuh mit individueller Fußbettung
Diese Klasse kommt zum Einsatz, wenn eine Versorgung mit konfektionierten oder semikonfektionierten Schuhen nicht mehr möglich ist. Dann wird ein orthopädischer Maßschuh angefertigt, der genau auf die Fußform, die Unfallfolgen und die funktionellen Anforderungen abgestimmt ist. Auch hier ist die individuelle Fußbettung ein wichtiger Bestandteil der Versorgung.

Viele Betroffene fragen sich, worin der Unterschied zwischen diesen Stufen liegt. Entscheidend sind das Ausmaß der Fußveränderung, der Versorgungsbedarf und die richtige Schuhversorgung für ein sicheres, beschwerdesarmes Gehen. Je komplexer die Anforderungen an Passform, Schutz und Funktion sind, desto individueller muss die Versorgung aufgebaut werden.

Bedarfsschuhe sind damit keine allgemeine Komfortlösung, sondern ein wichtiger Teil der orthopädischen Schuhversorgung nach Unfallfolgen. Sie helfen dabei, Einschränkungen im Alltag auszugleichen, den Fuß gezielt zu unterstützen und die Geh- und Arbeitsfähigkeit langfristig zu gewährleisten.

Kompression

Was ist eine Kompressionsversorgung?

Kompressionsversorgungen sind medizinische Hilfsmittel, die durch gezielten Druck auf Gewebe und Gefäße wirken. Sie unterstützen den Rückfluss von Blut und Lymphflüssigkeit und helfen, Schwellungen zu reduzieren.

Wofür?
  • zur Unterstützung des venösen Rückflusses
  • zur Versorgung bei Lymphödem und Lipödem
  • zur Reduzierung von Schwellungen an Arm oder Bein
  • zur Entlastung bei Venenerkrankungen und Spannungsgefühlen
  • zur medizinischen Versorgung bei Krankheitsbildern mit Kompressionsbedarf
Unsere Versorgung

Wir nehmen uns Zeit für eine genaue Beratung und messen deine Versorgung sorgfältig aus. Dabei achten wir nicht nur auf die medizinische Anforderung, sondern auch darauf, dass die Kompression zu deinem Alltag passt und gut handhabbar ist.

Einsatzbereiche

Kompression wird bei verschiedenen Erkrankungen eingesetzt, bei denen Venen oder Lymphgefäße Unterstützung brauchen. Dazu gehören unter anderem chronische Venenschwäche, Krampfadern, Thrombosenachsorge, Lymphödem, Lipödem und andere Formen von Schwellungen an Armen oder Beinen. Ziel ist es, das Gewebe zu entlasten, Flüssigkeitsansammlungen zu verringern und Beschwerden wie Schweregefühl, Spannungen oder Schmerzen zu lindern.

Kompressionsversorgungen spielen auch nach Operationen oder medizinischen Eingriffen eine wichtige Rolle. In solchen Situationen helfen sie dabei, Schwellungen zu kontrollieren und den Heilungsverlauf zu unterstützen. Je nach Krankheitsbild kann die Versorgung kurzfristig oder dauerhaft notwendig sein.

Ein entscheidender Punkt bei Kompression ist die Passgenauigkeit. Nur wenn die Versorgung exakt sitzt, kann sie ihre Wirkung richtig entfalten. Deshalb wird unterschieden zwischen Serienversorgungen und Maßversorgungen. Besonders bei Lymphödemen, ausgeprägten Umfangsunterschieden oder komplexen Krankheitsbildern ist eine individuelle Anfertigung oft notwendig.

Viele Menschen fragen sich, warum Kompression so konsequent getragen werden muss. Der Grund ist, dass ihre Wirkung direkt vom regelmäßigen Tragen abhängt. Sie unterstützt nicht nur den Rückfluss, sondern kann auch dazu beitragen, Beschwerden im Alltag spürbar zu reduzieren und Folgebelastungen vorzubeugen.

Maßschuhe

Was sind orthopädische Maßschuhe?

Orthopädische Maßschuhe sind individuell angefertigte Schuhe, die exakt auf die Form und Funktion des Fußes abgestimmt werden. Sie kommen zum Einsatz, wenn andere Schuhversorgungen nicht mehr ausreichen.

Wofür?
  • bei starken Fehlstellungen und Deformitäten
  • wenn normale Schuhe nicht mehr ausreichen
  • für mehr Sicherheit und Stabilität beim Gehen
  • zur gezielten Entlastung empfindlicher oder schmerzhafter Bereiche
  • für eine individuell gefertigte Schuhversorgung bei komplexen Fußproblemen
Unsere Versorgung

Wir nehmen deine Fußsituation sehr genau auf und besprechen, was dein Maßschuh im Alltag leisten soll. Von der Planung bis zur Anprobe begleiten wir dich persönlich und achten darauf, dass Passform, Funktion und Tragegefühl stimmig zusammenkommen.

Einsatzbereiche

Maßschuhe werden bei ausgeprägten Fehlstellungen, starken Deformitäten und komplexen Fußproblemen eingesetzt. Sie sind vor allem dann notwendig, wenn herkömmliche Schuhe oder Bedarfsschuhe nicht genug Platz, Schutz oder Funktion bieten. Das kann bei schweren Fehlformen, bei Folgen von Unfällen, bei neurologischen Veränderungen oder bei chronischen Erkrankungen der Fall sein.

Auch bei deutlichen Belastungsproblemen und dauerhaft schmerzhaften Situationen können Maßschuhe eine wichtige Versorgung sein. Sie helfen dabei, Druck gezielt umzuverteilen, empfindliche Bereiche zu entlasten und das Gehen sicherer zu machen. Gleichzeitig können sie den Fuß führen und die gesamte Gehfunktion verbessern.

Maßschuhe sind häufig auch dann notwendig, wenn sich eine Fußform so stark verändert hat, dass konfektionierte Lösungen nicht mehr sinnvoll eingesetzt werden können. Gerade bei sehr individuellen Versorgungsanforderungen sind sie oft die einzige Möglichkeit, medizinische Funktion und Alltagstauglichkeit miteinander zu verbinden.

Viele Betroffene stellen sich die Frage, ob Maßschuhe nur eine letzte Lösung sind. Das müssen sie nicht sein. Sie sind immer dann sinnvoll, wenn sie helfen, Schmerzen zu reduzieren, Mobilität zu erhalten und den Alltag wieder sicherer zu machen. Entscheidend ist nicht, wie schwer ein Befund klingt, sondern welche Versorgung tatsächlich gebraucht wird.

Diabetikschutzschuhe

Was sind Diabetikschutzschuhe?

Diabetikschutzschuhe sind speziell entwickelte Schuhe für Menschen mit Diabetes und einem erhöhten Risiko für Druckstellen oder Wunden am Fuß. Sie schützen empfindliche Füße und helfen, Druck und Reibung zu reduzieren.

Wofür?
  • zum Schutz empfindlicher Füße bei Diabetes
  • zur Vermeidung von Druckstellen und Reibung
  • zur Entlastung bei erhöhtem Risiko für Wunden
  • zur sicheren Versorgung bei diabetischem Fußsyndrom
  • für mehr Schutz im Alltag durch druckreduzierende Schuhversorgung
Unsere Versorgung

Wir schauen besonders sorgfältig auf empfindliche Bereiche, Druckzonen und deine individuelle Risikosituation. Danach wählen wir eine Versorgung aus, die deinen Fuß schützt und dir im Alltag ein sicheres Gefühl gibt.

Einsatzbereiche

Diabetikschutzschuhe kommen vor allem dann zum Einsatz, wenn Füße aufgrund von Diabetes besonders gefährdet sind. Viele Betroffene haben ein vermindertes Schmerzempfinden oder spüren Druckstellen und kleine Verletzungen nicht rechtzeitig. Genau dadurch steigt das Risiko für Wunden, Entzündungen und schwerwiegende Folgeprobleme. Ein schützender Schuh ist deshalb ein wichtiger Teil der Versorgung.

Sie werden eingesetzt bei empfindlichen, vorgeschädigten oder besonders gefährdeten Füßen, zum Beispiel bei bestehenden Druckstellen, nach abgeheilten Wunden, bei Fehlstellungen oder bei einem erhöhten Risiko für das diabetische Fußsyndrom. Ziel ist es, den Fuß weich zu betten, Druckspitzen zu vermeiden und neue Schädigungen möglichst zu verhindern.

Ein wichtiger Unterschied zu normalen bequemen Schuhen liegt in der Schutzfunktion. Diabetikschutzschuhe sind darauf ausgelegt, kritische Belastungen gezielt zu reduzieren und dem Fuß mehr Sicherheit zu geben. Oft werden sie mit speziellen Einlagen kombiniert, damit die Druckverteilung noch genauer auf die individuelle Situation abgestimmt werden kann.

Viele Menschen fragen sich, ob Diabetikschutzschuhe erst dann notwendig sind, wenn bereits eine Wunde entstanden ist. Das ist nicht so. Gerade die frühzeitige Versorgung ist wichtig, um Probleme möglichst zu vermeiden und den Fuß langfristig zu schützen.

Prothetik

Was ist eine Prothese?

Eine Prothese ist ein Hilfsmittel, das eine fehlende Gliedmaße oder einen fehlenden Gliedmaßenanteil ersetzt. Sie soll Funktion, Mobilität und Selbstständigkeit im Alltag bestmöglich unterstützen.

Wofür?
  • zum Ersatz fehlender Gliedmaßen oder Gliedmaßenanteile
  • zur Wiederherstellung von Mobilität und Funktion
  • für mehr Selbstständigkeit im Alltag
  • zur sicheren Versorgung nach Amputation
  • für eine individuelle Lösung passend zu Lebenssituation und Aktivitätsniveau
Unsere Versorgung

Wir nehmen uns Zeit für deine Situation, deine Ziele und die Anforderungen, die deine Prothese erfüllen soll. Schritt für Schritt begleiten wir dich bei der Anpassung und achten darauf, dass Funktion, Komfort und Alltagstauglichkeit zusammenpassen.

Einsatzbereiche

Prothesen werden nach Amputationen eingesetzt, unabhängig davon, ob diese durch einen Unfall, eine Erkrankung, Durchblutungsstörungen, Diabetes oder andere Ursachen notwendig wurden. Ihr Ziel ist es, Beweglichkeit, Belastbarkeit und Lebensqualität so weit wie möglich wiederherzustellen.

Die Einsatzbereiche in der Prothetik sind sehr unterschiedlich, weil jede Versorgung von der Amputationshöhe, der körperlichen Situation und den persönlichen Anforderungen abhängt. Manche Menschen brauchen vor allem eine sichere Versorgung für Alltag und Grundmobilität, andere möchten möglichst aktiv bleiben und hohe Anforderungen in Beruf, Freizeit oder Sport erfüllen.

Ein besonders wichtiger Aspekt ist die Individualität der Versorgung. Hautzustand, Form und Belastbarkeit des Stumpfes, Muskelkraft, Gleichgewicht und Bewegungsziel beeinflussen stark, wie eine Prothese aufgebaut sein muss. Deshalb gibt es nicht die eine Standardversorgung, sondern immer eine Lösung, die sich an der jeweiligen Lebenssituation orientiert.

Viele Betroffene haben Fragen dazu, was mit einer Prothese wieder möglich ist. Die Antwort hängt stark von den körperlichen Voraussetzungen und der gewählten Versorgung ab. Eine gute Prothese soll nicht nur technisch passen, sondern im Alltag zuverlässig funktionieren und die persönliche Mobilität so gut wie möglich unterstützen.

Laufganganalyse

Was ist eine biomechanische Analyse?

Eine biomechanische Analyse untersucht Bewegungsabläufe, Belastungsverteilung und Körperstatik. Sie hilft dabei, Fehlbelastungen und ungünstige Bewegungsmuster besser zu erkennen.

Wofür?
  • zur Analyse von Bewegungsabläufen und Belastungen
  • zum Erkennen von Fehlbelastungen und Ursachen von Beschwerden
  • als Grundlage für Einlagen und orthopädische Versorgungen
  • zur Beurteilung von Gangbild, Fußstellung und Körperstatik
  • für eine gezielte und nachvollziehbare Versorgungsempfehlung
Unsere Versorgung

Wir nehmen uns Zeit, deine Beschwerden und Bewegungsabläufe genau zu betrachten und verständlich einzuordnen. Aus der Analyse leiten wir konkrete Empfehlungen ab, damit die weitere Versorgung nachvollziehbar und gezielt auf dich abgestimmt ist.

Einsatzbereiche

Biomechanische Analysen sind sinnvoll, wenn Beschwerden beim Gehen, Stehen oder Laufen nicht nur lokal betrachtet werden sollen, sondern im Zusammenhang mit dem gesamten Bewegungsablauf. Sie kommen bei Fußbeschwerden, Knieproblemen, Hüftschmerzen, Rückenbeschwerden und wiederkehrenden Überlastungen zum Einsatz.

Oft zeigt sich, dass Schmerzen nicht nur dort entstehen, wo sie gespürt werden. Eine Fehlstellung des Fußes, ein ungünstiges Abrollverhalten oder eine veränderte Belastung können Auswirkungen auf Knie, Hüfte oder Rücken haben. Eine biomechanische Analyse hilft dabei, diese Zusammenhänge sichtbar zu machen und besser zu verstehen.

Sie ist außerdem eine wichtige Grundlage für viele orthopädische Versorgungen. Besonders bei Einlagen, orthopädischen Schuhversorgungen oder funktionellen Beschwerden liefert sie wertvolle Hinweise darauf, welche Unterstützung wirklich sinnvoll ist. Auch im Sport kann sie helfen, Belastungen besser einzuordnen und wiederkehrende Probleme gezielter anzugehen.

Viele Menschen möchten wissen, was bei einer biomechanischen Analyse überhaupt untersucht wird. Je nach Fragestellung können Fußstellung, Achsverhältnisse, Gangbild, Druckverteilung und Bewegungsabläufe beurteilt werden. Dadurch entsteht ein genaueres Bild davon, wie Beschwerden entstehen und welche Versorgung helfen kann.